Das Adjektiv „usselig“ beschreibt ein mulmiges, flaues oder unbehagliches Gefühl, das oft mit leichter Übelkeit oder Schwindel einhergeht. Umgangssprachlich und besonders im Ruhrgebiet und Rheinland verbreitet.
Synonyme zu „usselig“
Gegenteile & Gegenstücke
Was bedeutet „usselig“?
„Usselig“ stammt aus dem niederdeutschen und rheinischen Sprachraum (plattdeutsch „ûselig“) und bedeutet eigentlich „aus dem Sattel gehoben“ – also aus dem Gleichgewicht gebracht. Im Ruhrgebiet und im Kölschen sagt man „Mir ist usselig“, wenn einem flau, schwindlig oder übel ist. Es beschreibt ein diffuses Unwohlsein ohne klare Krankheitsursache, oft verbunden mit einem leeren Magen oder innerer Unruhe.
Wortart: Adjektiv (umgangssprachlich, landschaftlich)
Anderes Wort für: „usselig“ wird am häufigsten durch flau oder mulmig ersetzt.
„usselig“ im Kreuzworträtsel – Antworten nach Buchstaben
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Häufige Fragen
Woher kommt das Wort „usselig“?
„Usselig“ stammt vom niederdeutschen „ûselig“ ab, was so viel wie „aus dem Sattel gehoben“ bedeutet. Die Idee: Man ist aus der Balance gebracht, fühlt sich schwankend und flau. Über das Ruhrgebiet und Köln hat sich der Begriff in die Alltagssprache eingeschlichen.
Was ist der Unterschied zwischen „usselig“ und „übel“?
Während „übel“ oft den Magen meint (Übelkeit, Erbrechen), ist „usselig“ weiter gefasst. Es kann auch Schwindel, Benommenheit oder ein mulmiges Gefühl in Stresssituationen beschreiben. Im Ruhrpott sagt man auch „grätig“ als Synonym.
Ist „usselig“ ein offizielles deutsches Wort?
Ja, der Duden führt „usselig“ als landschaftliches Adjektiv, besonders für den rheinischen und westfälischen Raum. Es ist kein standardsprachlicher Begriff, aber im Ruhrgebiet, in Köln und im Münsterland völlig geläufig.